strandleben
der muschel glanz
zugedeckt von den
gezeiten des lebens
der perlen zauber
erneuert sich im strom
seichtes wasserschweben
der raue sand
streift lieblich sanft
zum wiederholten mal
der neue tag
vermischt alles neu
im grossen wellental

muschelfund
wo wolken sanft in's meer absinken
und möwen mit ihren flügeln winken
wo wasser spiegelglatt sich zeigt
und unsere zeit für immer schweigt
wo dichtes blau versinkt am grund
und wolken wie zuckerwatte kleben im mund
wo berge zerklüften das meer
und bilden ein kleines geschütztes wehr
dort wäre ich gerne mit dir zusammen
um zu betrachten wie die wolken begannen
und muscheln würde ich sammeln mit dir
und dir reichen ein kleines schalentier
und füsse die pitschen im wasser ganz leise
und der wind streift unsere Ohren und spielt seine weise
die hände halten schätze in ihren fingern
und muscheln am ohr hört man heulen und wimmern
und bäckchen ganz rot von dem frischen wind
säuseln leise ihr lied nach dem unendlichen kind


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